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Tricks der Supermärkte die uns zum Kaufen anregen.

Sind Sie mal wieder mit doppelt soviel aus dem Supermarkt gekommen, als Sie eigentlich besorgen wollten? Sie fragen sich warum – hier erfahren Sie in welche Fallen sicher auch Sie geraten sind.

Die Einkaufsfalle Suppermarkt

Es ist ja eigentlich klar, dass jedes Supermarktunternehmen, gerade in Zeiten wo sparen groß geschrieben wird, erreichen möchte, dass wir möglichst viel einkaufen!

Wir kaufen was wir sehen und uns anspricht.


Um dieses Ziel zu erreichen setzen die Unternehmen nicht nur auf eine angenehmen Gestaltung und schönen Atmosphäre sondern arbeiten mit gut ausgefeilten Tricks.
Mag sein das Ihnen das nicht so bewusst ist, aber auch Sie treffen so Ihre Kaufentscheidungen. Und auch Sie wollen eigentlich nicht mehr kaufen als nötig und kommen mit einem Einkaufszettel oder einer Liste im Kopf in den Supermarkt. Doch mehr als die Hälfte unserer Kaufentscheidungen im Supermarkt fällen wir spontan.

Je länger wir bleiben, umso mehr kaufen wir


Je länger Sie im Geschäft bleiben, umso mehr lässt Ihre Einkaufsdisziplin nach. Mit jeder Minute, rückt die Einkaufsliste in den Hintergrund. Ziel ist es also Sie lieber Kunde so lange wie möglich im Geschäft zu halten. Mit einer angenehmen Gestaltung, einer schönen Atmosphäre, durch Musik oder geschickt gestaltete Laufwege gelingt das meist sehr gut.
In vielen Geschäften unterbricht eine zarte Stimme die Musik mitSprachansagen zu den aktuellen Angeboten des Tages oder der Woche. Eine Form der unterschwelligen Werbung, die oft, ohne das Sie es merken, dazu verleitet auf das Produkt zu achten und es zu kaufen.

Tempobremsen und Optimale Temperatur

Wer im Straßenschritt in den Supermarkt prescht, um rasch den Feierabend-Einkauf zu erledigen, den bremst meist in den Gang gestellte Topangebote, langsame Hintergrundmusik und das Obstparadies am Eingang auf Einkaufsbummel - Geschwindigkeit herunter.
Ein schön helles warmes Licht im Supermarkt gibt Ihnen das Gefühl von Geborgenheit und Entspanntheit. Würde man den Markt zu dunkel ausleuchten, würden Sie eventuell nicht hineingehen, da unsere natürliche Scheu vor unbekannten und unübersichtlichen Räumen überwiegen würde.
Nun brauchen Sie nur noch die optimale Temperatur um sich rundum wohl zu fühlen und zwar genau 19° Grad.
Das ist zwar nicht optimal für Obst und Gemüse, aber bei dieser Temperatur kaufen wir scheinbar nun mal am meisten.

Macht der Düfte


Auch unsere Nase ist ein wichtiger Faktor beim Einkauf. Denn Gerüche spielen mit Menschen.
Marketingstrategen haben die Macht der Düfte erkannt und setzen sie gezielt ein: Kleinen Ventilatoren verbreitet dann zum Beispiel in der Backwarenabteilung das Aroma von Vanille und regt so Ihren Appetit an. Kaufhäuser versuchen ihre Kunden mit Blumendüften zum Kaufen anzuregen und in vielen Autohäusern überdeckt der Geruch von feinem Leder den für Sie doch eher unangenehmen Gummigestank.

Hindernisse und Versteckspiele


Sogar die Gangbreite ist eine eigene Wissenschaft: Ist der Weg zu breit, gehen Sie zu schnell und kaufen wenig. Ist er zu schmal, könnten Sie mit einem anderen Kunden kollidieren und vor Schreck die Ware wieder ins Regal stellen. Klingt absurd, ist aber von amerikanischen Wissenschaftlern erforscht, nachgewiesen und mit dem Namen ass-brush-factor benannt worden.
Auch das regelmässige umräumen von Produkten wird gezielt eingesetzt, denn beim Suchen können auch Sie etwas finden, oft ein Produkt das Sie eigentlich nicht brauchen.

Produkte mit hoher Verdienstspanne befinden sich in Augenhöhe<


Natürlich folgt auch die Produktplatzierungen einem ausgeklügeltem System: Teures findet sich bequem auf Augenhöhe, wer billige Produkte will, muss sich bücken. Neben Produkten für den Alltagsbedarf stehen teure Impulswaren. Also Dinge, die Sie nicht unbedingt brauchen und an denen der Markt besonders viel verdient.

Sonderangebote per Briefkastenwerbung


Supermärkte verteilen die Sonderangebote aus der Briefkastenwerbung - gerade aus dem Non-Food-Bereich - meist geschickt über den ganzen Markt mit vorliebe in den letzten Teil des Ladens. So müssen Sie als der kaufwilliger Konsument schön an all den anderen Regalen vorbei gehen und sich so zum dem ein oder anderen Kauf inspirieren lassen.

Das Eldorado der Einkauffallen: der Kassenbereich


Hat man seinen Einkaufslaster endlich Richtung Kasse bewegt, erfolgt die letzte Attacke von Kaufanreizen, während wir in der Warteschlange stehen: Bunte Regale mit netten Kleinigkeiten und vor allem jede Menge Süßigkeiten verlocken zum Kauf. Dieser Bereich ist einer der wichtigsten im ganzen Supermarkt, dort wird bis zu Zehnmal soviel Umsatz gemacht, wie im Rest des Ladens.

Quengelwaren für Kinder


Zielgruppe sind die Kinder der Kunden, die dann lautstark die Eltern zum Kauf der Süßigkeiten bewegen. Nicht ohne Grund heißen die Produkte an der Kasse im Verkäuferjargon Quengelware.

Was also tun:


Gehen Sie bitte nicht hungrig zum Supermarkt


Nicht so schnell zugreifen - erste schauen


Preiswerte und gleichwertige Produkte stehen meistens direkt unter oder über den teuren Produkten

Benutzen Sie mit Kindern eine Süßwarenfreie Kasse


Vor dem Einkauf sollten Sie mit Kindern deutlich abklären, ob es ein Kleinigkeit gibt oder nicht.


Am besten ist es wenn Sie Ihrem Kind deutlich begründen warum es sich zum Beispiel nur eine Kleinigkeit aussuchen darf oder warum es in diesem Moment nichts weiter gibt. Kinder verstehen deutliche Ansagen besser als ein unbegründetes Nein!

Machen Sie sich einen genauen Einkaufzettel und streichen Sie die gekaufte Ware ab.


Nemen Sie sich einen Taschenrechen mit dann fällt es Ihnen schnell auf wenn Sie mehr gekauft haben


Tricks der Supermärkte die uns zum Kaufen anregen.

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