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Offshore- die Zukunft der Windenergienutzung

Auf dem Meer weht der Wind stetiger und mit höherer Geschwindigkeit – über 8 m/s in 60 Meter Höhe. Die Energieausbeute dürfte an den meisten europäischen Offshore-Standorten um 20 bis 40 Prozent höher liegen als an günstigen Küstenstandorten. Theoretisch ließe sich der gesamte europäische Strombedarf in Offshore-Windparks erzeugen.

Der Bau von Windkraftanlagen auf See ist eine technische Herausforderung. Starke, fest verankerte Fundamente sind nötig, die Unterseekabel müssen tief im Meeresboden vergraben sein, die Wartung erfordert außer akzeptablen Wetterbedingungen spezielle Schiffe und Gerätschaften sowie gut ausgebildetes Personal. Um Naturschutzgebiete zu schonen, liegen viele der geplanten Projekte in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) bis zu 60 Kilometer von der Küste entfernt in Wassertiefen von 35 Metern.

Die Bundesregierung plant, bis 2025 mindestens 25 Prozent des deutschen Strombedarfs aus Windkraft zu decken. Davon könnte rund die Hälfte aus Offshore-Anlagen stammen. Im Ausland sind schon küstennahe Offshore-Windparks in Betrieb.

Offshore- die Zukunft der Windenergienutzung

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