Solarstromanlage lohnende Energiequelle.
Das die Nutzug der Sonnenergie einer der saubersten Energieformen ist, wird man Ihnen sicher schon oft gesagt haben, aber lohnt es sich auch für Sie? Mich persönlich hat diese Thema immer sehr interessiert und bei meine Recherchen musste ich herausfinden, das noch sehr viele Menschen, auf Grund verregneter Sommer und dunkler Wintermonate, der Meinung sind, eine Solarstromanlage würde sich in unseren Breitengraden absolut nicht lohnen und allein der Anschaffungspreis wäre enorm.
Dies ist allerdings ein Fehlglaube.
Zum einen ist in ganz Deutschland die Sonnenenergie eines der verlässlichsten und ergiebigsten Energiequellen und zum anderen unterstützt die Regierung mit Förderprogrammen den Bau von Solaranlagen, aber dazu später mehr.
Sonnenenergie auch bei Ihnen
Die Sonnenenergie wird derzeit zur Gewinnung von Wärmeenergie aus Solarthermien (Wasserkollektoren). und zur Stromerzeugung aus einer Photovaltaik Anlage genutzt.
Zwar ist der Anteil direkter Sonnenstrahlen zum Beispiel in Äquatornähe wesentlich höher als in unseren Land, allerdings vermindern die hohen Außentemperaturen das Ergebnis der Anlage durch die Erhitzung der Module erheblich.
Man kann bei den gängigen Siliziumzellen (Solarzelle) einen Leistungsabfall von rund 0,4 % pro °C rechnen. Somit verstärken die kühleren Temperaturen in Deutschland also die schwächere Einstrahlung merkbar.
Optimale Leistung erbringt eine Photovoltaik Anlage bei mindestens 25°C.
Pro Quadratmeter (kWh/m2) beträgt in Deutschland je nach Standort jährlich 850 bis 1200 Kilowattstunden Energieeinstrahlung. Als Hauseigentümer verfügen Sie also über eine ungeheure Energiemenge, die Sie Jahr für Jahr verschenken. Damit Sie einmal eine Vorstellung haben um welche Energiemenge es sich in etwa handelt: für durchschnittlich 1000 kWh/m2 benötigen Sie 100 l Heizöl.
Solarstromvergütung per Gesetz – das rechnet sich auch für Sie
Eine Solaranlage, egal ob zur Wärmeerzeugung oder Stromerzeugung, steigert den Wert Ihrer Immobilie und bietet heute vielfältige gestalterische Möglichkeiten, die für eine individuelle und ansprechende Ansicht sorgen.
Wenn Sie eine Photovaltaik Anlage betreiben, die in das öffentliche Stromnetz Strom einspeist erhalten Sie für jede produzierten Kilowattstunde vom Stromnetzbetreiber eine Vergütung. Die Mindesthöhe dieser Einspeisevergütung ist in Deutschland über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gesetzlich festgelegt und für 20 Jahre garantiert. Für eine in 2007 in Betrieb gehende Anlage bis 30 kWp erhalten Sie z.B. 49,21 Cent pro eingespeister kWh. Dieses und andere fortschrittliche Förderprogramme haben dafür gesorgt, dass die Investition in die eigene Solarstromanlage heute schon wirtschaftlich lohnend ist.
Um die Industrie zur Weiterentwicklung der Technik und damit zu Kostensenkungen anzuspornen, hat der Gesetzgeber eine Besonderheit in das Gesetz eingebaut: Jedes Jahr sinkt die Einspeisevergütung um 5 % für neu installierte Anlagen. Eine einmal erstellte und in Betrieb genommene Anlage aber erhält die im Jahr der Inbetriebnahme geltende Vergütung pro eingespeister Kilowattstunde für weitere 20 Jahre zugesichert. So können Sie Ihre ökologische Investition auch ökonomisch sicher planen.
Große Kostenspannen bei kleinen Anlagen
Je nach Qualität, Auslegung, Hersteller und Marktentwicklung schwanken die Preise stark. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) nennt auf Anfrage (Stand: Juli 2006) Preise zwischen 5.000 und 7.000 Euro je kWp, inkl. MwSt., Planung u. Montage - je nach Auslegung, Hersteller und Ausstattung.
Grundsätzlich sind größere PV-Anlagen günstiger im Preis. Zinsgünstige Darlehen wie das Programm "Solarstrom Erzeugen" der KfW-Förderbank ermöglichen auch Betreibern von kleineren Photovoltaik-Anlagen eine attraktive Finanzierung.
Ouelle:www.solar-is-futur.de