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Haushaltstipps
Was tun bei Schimmelpilze PDF Drucken E-Mail

Schimmelpilze können viele Ursachen haben. Einer davon sind Pflanzen, die in nicht gedämpfter Blumenerde wachsen. Sie haben oft Schimmelpilze. Erhöht sich dann in kleinen Räumen der Feuchtigkeitsgehalt durch Luftbefeuchter oder Wäschetrocknung, können die Schimmelpilze sich beispielsweise an Tapeten festsetzen und rasant vermehren.

Wenn bereits besiegter Schimmel erneut auftritt, können aber auch Baumängel vorliegen. Hier ist der Rat von Baugutachtern oder Bauingenieuren gefragt.



Was tun gegen Schimmelpilze:

Meist kann man den Befall mit 70 %igem Alkohol oder Isopropanol aus der Apotheke beseitigen. Wichtig ist dabei, dass man den Schimmel täglich mehrmals einsprüht. Achtung: Nicht vorher trocken abwischen, sonst verteilen sich die Pilzsporen in der Luft!



Dusche oder Bad:

Hier fühlen sich Schimmelpilze besonders wohl! Wasser, hohe Luftfeuchtigkeit, hohe Temperatur. Zusätze in Spezialshampoos und Haarkuren sind perfekte Nährlösungen. Hier gedeiht auch aspergillus niger, der Schwarz-Schimmel. Er steht im Verdacht Rheuma auszulösen zu können.

Verschiedenen Mittel, wie Anti-Schimmelsprays, Isopropanol, Spititus oder konzentrierte Essigsäure eignen sich zur Bekämpfung. Auch mit dem Dampfreiniger lassen sich Schimmelpilze entfernen.



Anti-Schimmel Sprays:

Werden Anti-Schimmelsprays eingesetzt, ist eine gute Durchlüftung notwendig. Die Mittel wirken effektiv, entwickeln aber oft giftiges Chlorgas. Deshalb nach dem Einsprühen das Bad verlassen oder nicht reizende Mittel kaufen. Nach einer Viertelstunde alles klar abgespülen. Nicht vergessen: Vom Schimmelpilz befallene Duschvorhänge gehören in die Restmülltonne!



Tipps zur Vorbeugung:

3 x tägliche eine Stoßlüftung verhindert in den meißten Fällen Schimmelpilzbefall. Der Austausch von Blumenerde gegen Tonsubstrate vermindert die Schimmelpilzbildung bei Zimmerpflanzen. Hydrokulturen zeigen bei guter Pflege in der Regel noch weniger Befall. Wer gesundheitlich mit Schimmelpilzen zu kämpfen hat, geht auf „Nummer Sicher“, wenn in der Wohnung nur Trockenblumen oder Gestecke zuhause sind.

Für alle die es genau wissen wollen, bietet "Stiftung Warentest" für 47 Euro einen Schimmelpilztest an. Mit Hilfe einer Nährbodenplatte werden eventuell vorhandene Schimmelpilze entdeckt.

Der Test: Eine Stunde lässt man die Nährboden offen stehen. In der Raumluft enthaltene Pilzsporen setzen sich auf der Oberfläche ab und wachsen dann später im Wärmeschrank des Untersuchungslabors. Nach einer Woche weiß man, welche Schimmelpilze sich in der Wohnung tummeln. Umfangreiche Sanierungsvorschläge werden gleich mitgeliefert.



 
 

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