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Wer einmal selbst Pommes frites gemacht hat, wird sich immer wieder gerne diese Arbeit machen – sie schmecken einfach unbeschreiblich gut(Achtung Suchtgefahr). Bei einem erlesenen Grillfest werden selbstgemachte Pommes sicher auch bei Ihren Gästen einen exklusiven Eindruck hinterlassen. Sie werden nun sagen: die viele Arbeit, da hab ich doch keine Zeit für meine Gäste. Alles halb so wild, denn Sie können schon 1 Tag zuvor sehr viel vorbereiten, aber dazu später mehr! Und wenn Sie misslingen, keine Angst wenn Sie meiner Anleitung folgen kann gar nichts schief gehen. Sehr wichtig ist natürlich die Auswahl der richtigen Kartoffelsorte, diese sollte am besten festkochend sein. |
Um gleichmäßig große Pommes zu erhalten kann ich Ihnen nur empfehlen relativ große Kartoffeln zu verarbeiten. Es gibt im Handel spezielle Pommesschneidegeräte, doch ich halte diese für total überflüssig! Ein gut geschärftes Küchenmesser reicht voll und ganz aus. Und wenn es auch etwas ungleich mäßige Pommes gibt, nun schließlich ist es doch Handarbeit! Zuerst werden die Kartoffeln geschält und gewaschen. In der Zwischenzeit bringe ich in einem großem Topf gefühlt mit Wasser (ca. 4-5 Liter) zum kochen. Wenn das Wasser kocht geben ich etwa 2 Teelöffel Salz hinzu. Mit dem Küchenmesser schneide ich die Kartoffel zuerst in der Längsseite halb durch und dann schneide ich sie etwa fingerlange Stäbchen.
Schritt 1: Das Blanchieren der rohen Pommes
Ich blanchiere nun nach und nach alle rohen Kartoffelstäbchen, indem ich diese in dem kochendem Salzwasser etwas 1- 2 Minuten ziehen lasse. Herausnehmen und gleich in eine Schüssel mit Eiswasser geben. Dann auf ein sauberes Geschirrhandtuch geben und vor der Weiterverarbeitung gut abkühlen lassen. Durch das Blanchieren wird ein Teil der Kartoffelstärke entfernt. Dadurch wird verhindert das die Pommes beim Frittieren kleben. Ich habe auch das Gefühl, das die selbstgemachten Pommes so weniger Fett aufsaugen. Anmerkung: Experten streiten sich hier ob dieser Schritt notwendig ist oder einfach weggelassen werden kann. Mein Tipp probieren Sie einfach beide Versionen aus und entscheiden dann, so habe ich es getan.
Schritt 2: Vorfrittieren
Die gut abgekühlten und getrockneten Pommes werden nun vorfrittiert, dafür lasse ich das Öl der Fritteuse auf 150 Grad erhitzen. Geben Sie nun die Pommes in kleinen Portionen für 6-10 Minuten in die Fritteuse, bis diese blass gelb sind. Die fertigen Pommes frites geben Sie auf Küchenpapier und lasse diese ca. 10 Minuten abkühlen. Dieser Schritt ist notwendig, da die Kartoffel sehr träge Hitze aufnimmt und ohne Vorfrittieren von außen braun und knusprig würden bevor sie in der Mitte gar sind. Extratipp: Ich verwende gerne Erdnussöl zum frittieren.
Schritt 3: Pommes frites backen
Erhitzen Sie das Öl (vorzugsweise Erdnussöl) Ihrer Fritteuse auf 180 Grad. Die vorgebackenen Pommes nun wieder in kleinen Portionen für 3-4 Minuten frittieren bis sie goldbraun und knusprig sind. Werden zu viele Pommes frites gleichzeitig in die Fritteuse gegeben, kühlt das Öl zu stark ab und die Kartoffeln saugen übermäßig viel Fett auf, da sich nicht sofort eine schützende Kruste bilden kann. Fertige Pommes herausnehmen und gut abtropfen lassen. Ich gebe sie dann auf Küchenpapier, so wird noch überschüssiges Fett aufgesaugt. Ich persönlich liebe die Pommes ohne Gewürze, aber für meine Familie geben ich Paprikapuder über die fertigen Pommes frites. Salz benötigen wir eher nicht, aber das können Sie selbst probieren. Hierzu können Sie stillecht eine selbstgemacht Mayonnaise reichen.  Erst wenn Sie den Duft und Geschmack der goldgelben, selbstgemachten Pommes frites gespürt haben, werden Sie verstehen das Selbermachen den Aufwand lohnt. Die Schritte 1 und 2 lassen sich wunderbar am Vortag oder Morgen vorbereiten, zum Beispiel für eine ganz besondere Grillparty oder einen Kindergeburtstag. Vorfrittierte Pommes am besten im Kühlschrank bis zum endgültigen Backen aufheben. Ich bin mir sicher auch Ihre selbstgemachten Pommes frites werden der Star Ihrer Party sein!
Das haben Sie nötig:
1 kg Kartoffeln 2 Ltr.Frittieröl (Erdnussöl) Ketchup Mayonnaise Salz (nach belieben) ein scharfes Kuechenmesser
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